SCHRAMBERG Auerhahnweg
Der Auerhahnweg in Tennenbronn führt durch Wälder und Wiesenpfade. Einst Heimat vieler Auerhühner, heute bietet er beeindruckende Fernblicke und idyllische Rastplätze. Der Premiumwanderweg und Genießerpfad ist ein Rundweg und führt zu herrlichen Panoramaaussichten. An zahlreichen Stationen werden interessante Informationen zur Geschichte des Auerhahns im Schwarzwald und historische Details und Geschichten aus Tennenbronn vermittelt. Tennenbronn ist ein Stadtteil von Schramberg.
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Das Video oben nimmt Sie mit auf den Auerhahnweg, einem Premiumwanderweg bei Tennenbronn (Stadt Schramberg). Bild antippen und genießen!
Der Auerhahnweg in Tennenbronn führt durch Wälder und Wiesenpfade. Einst war dies die Heimat vieler Auerhühner. Heute ist der Genießerpfad ein knapp über 10 km langer Rundweg mit herrlichen Aussichten und zahlreichen Informationen entlang der Strecke.
Startpunkt ist am Wanderparkplatz Remsbach im Schramberger Ortsteil Tennenbronn. Er führt über schmale Pfade, vorbei an Aussichtspunkten wie dem Naturpark Augenblick und dem Sulzbachblick. Am Auerhahnbalzplatz kann man den Balzgesang hören. Entlang der Tour säumen viele Stationen den Pfad mit einer Fülle an Informationen zum Auerhuhn. Weitere Stationen beschäftigen sich mit der Geschichte Tennenbronns. Und natürlich warten auch viele Rastplätze mit wunderschönen Aussichten. Darunter ist ebenso eine Getränkestation.
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in diesem Gebiet eine große Auerhahn-Population. Stationen wie das Auerhuhn-Nest, der Schlafplatz und der Balzplatz sind mit großen Installationen versehen. Infortafeln vermitteln Wissenswertes beispielsweise über den Lebensraum der größten Hühnervögel Mitteleuropas.
Auerhühner schlafen im Sitzen auf den Ästen älterer Bäume. Sie sichen sich einen Platz bevorzugt im äußeren Bereich der Äste, denn dort sind sie sicherer vor ihren Fressfeinden. Oft wird ein solcher Schlafbaum über längere Zeit benutzt und man kann darunter Exkremente, die Losung, finden. Mit etwas Glück findet man zudem Fußabdrücke, sogenannte Trittsiegel, in der Nähe von Schlafbäumen, denn Auherhühner können aufgrund ihres Gewichts nicht besonders gut und ausdauernd fliegen und sind deshalb oft zu Fuß unterwegs.
Das Auerhühner stark gefährdet sind, muss die Entwicklung der Population stets im Auge behalten werden. Um die Bestandsentwicklung und Verbreitung zu überwachen, sind "indirekte Nachweise" in Form von Losung, Federn oder Trittsiegel sehr wichtig. Denn man kann anhand von ihnen herausfinden, ob ein Gebiet besiedelt ist, ohne die Tiere zu stören.
Wanderinfos
Strecke: 10 km
Dauer: 3 Stunden
Tiefster Punkt: 664 m
Höchster Punkt: 838 m
Auf- und Abstieg: 282 hm
Kondition: mittel
Empfehlung: witterungsbedingte Bekleidung, gutes Schuhwerk, Vesper und Getränke
Das Auerhuhn im Schwarzwald
Das Auerhuhn ist der größte Hühnervogel Europas. Der Auerhahn hat ein Gewicht von 4 bis 5 kg, ist einen Meter große und hat eine Flügelspannweite von 90 cm. Der Hahn ist dunkelgrau bis dunkelbraun gefärbt mit einem metallisch glänzenden grünen Brustschild. Die Auerhenne wiegt nur ca. 2,5 km, ist ca. 60 cm große und hat eine Flügelspannweite von ca. 70 cm. Die Henne ist also deutlich kleiner als der Hahn. Das Gefieder ist oberseits braun gefärbt mit schwarzen und silbernen Querbändern, unterseits etwas heller und gelblicher. Im Winter sind die Füße sowohl vom Hahn als auch der Henne befiedert. Seitlich der Zehen stehen kleine Hornstifte ab, was einen Schneeschuh-Effekt hervorruft. Über den Augen zeigt sich bei beiden beiderseits eine nackte, auffallend rote Hautstelle, die sogenannte Rose.
Das Auerhuhn besiedelt Nadel-, Misch- und Laufwaldzonen. Es ist sehr scheu und stellt große Anforderungen an seine Umgebung. In Mitteleuropa ist es nur noch selten anzutreffen und nur in alten, unberührten Bergwaldregionen wie beispielsweise im Schwarzwald. Das Auerhuhn ist ein Standvogel der großen und lichten Waldgebiete. In Deutschland steht das Auerhuhn als vom Aussterben bedrohte Vogelart auf der "Roten Liste" und unterliegt einer ganzjährigen Schonzeit.
Da das Auerhuhn hohe Ansprüche an sein Habitat stellt, sind Schutzmaßnahmen schwer zu realisieren. In Mitteleuropa spielen Fressfeinde wie Fuchs, Marder, Habicht eine stark einschränkende Rolle. Weitere Gründe für die geringen Auerhuhnbestände ist der Besucherdruck in den Verbreitungsgebieten. Deshalb gilt: Unbedingt auf den Wegen bleiben!
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